Unterhaltung


Umgebung Bad Füssings

Aigen

wird das erste mal 1010 urkundlich erwähnt, der Sage nach verdankt die Ortschaft ihre Entstehung einem hölzernen Leonhardi-Bild, das hier von einem Fischer an Land gezogen wurde. Ein Kirchlein wurde errichtet und fand bald regen Zulauf. Die heutige Wallfahrtskirche ist ein spätgotischer Gewölbebau, der im Laufe der Jahrhunderte mehrfach erweitert wurde.

Haslinger Hof

Hier, bei Bad Füssing, entstand in den letzten zwanzig Jahren auf einem typischen Inntaler Hof ein Gästehaus und mit der Eröffnung des Gasthauses ein weitum bekanntes Ausflugsziel. Im Handwerker- und Museumshof befindet sich das Handwerkerladl, der Shopping Stadl, die Hoftöpfe rei und im alten Backofen wird noch Brot wie vor 150 Jahren gebacken. Das Restaurant bietet 300 Sitzplätze und 150 Terrassenplätze, der Tanzstadl 500 Sitzplätze, hier ist täglich Tanz bei Live-Musik. Bayerische Gemütlichkeit herrscht im Bräustüberl. Eine besondere Attraktion ist das >>Bauerngolf<<.

Innauen

Das Europareservat >>Unterer Inn<< zählt zu den bedeutendsten unseres Kontinents. Über 275 verschiedene Vogelarten, mehr als die Hälfte aller in Europa vorkommenden Arten wurden hier gesichtet. Aufschluss-
reicher noch sind die sachkundig geführten Wanderungen.

Obernberg am Inn

Hier errichteten die Passauer Bischöfe den einst bedeutendsten Salzumschlags- und Handelsplatz, der auf eine über tausendjährige Geschichte zurückblicken kann (gegründet 955). Wegen seines geschlossenen Ortsbildes und seiner präch-
tigen Barockbauten (mit herrlichen Stuckfassaden von Johann Baptist Modler) wirbt der Ort mit dem >>schönsten Marktplatz<< Österreichs. Sehenswert: Das Heimathaus im alten Gurtentor aus dem 13. Jh. mit Handwerks- und Zunftgärten, kostbare Exponate aus der Inn-Flößerei und der einstigen Goldwäscherei.

Passau

die Stadt an den drei Flüssen Donau, Inn und Ilz ist immer einen Besuch wert. Der Weltreisende Alexander von Humboldt war einst so beeindruckt von ihr, dass er sie als eine der sieben schönsten Städte der Welt bezeichnete. Neben dem wohl einmaligen Dreiflußeck gibt es hier Kirchen, Klöster, Museen... zu sehen. Die Geschichte Passaus beginnt mit der Besiedelung des Donauraumes (5000 v. Chr.). 700 v. Chr. entstand die Keltensiedlung Boidorum und 50 v. Chr. befand sich an der Stelle des heutigen Kloster Niedernburg eine römische Zollstation. Um 700 n. Chr. war Passau bajuwarischer Herzogshof, 739 Bistum. 1199 ließ Bischof Wolfger das Nibelungenlied aufschreiben. 1217 wurde Passau die Hauptstadt des flächenmäßig größten aller Fürstbistümer. 1219 wurde die Veste Oberhaus erbaut. 1676 war Kaiserhochzeit in Passau, Leopold I. heiratete Herzogin Eleonore und 1862 war Kaiserin Elisabeth (Sissi) in Passau. Von 1924-28 wurde die größte Kirchenorgel der Welt errichtet. 1952 fanden hier die ersten Europäischen Wochen statt, seit 1978 wird an der Universität der Lehrbetrieb unterhalten.

Reichersberg

seit über 900 Jahren steht nun das Stift Reichersberg, 1084 wurde es von dem edlen Wernher von Reichersberg gegründet. Es ist das einzige der einstigen Klöster an Inn und Salzach, das alle Bedrängnisse und Schicksale der Zeit überstanden hat. Obwohl es in der Diözese Passau lag, gehörte es als Eigenkloster nach Salzburg. in der barocken Baufreude entstand der äußere Stiftshof, jedem Besucher augenscheinlich ist dort der Marmorbrunnen mit der bekrönenden Figur des Stiftspartrons St. Michael, ein Werkvon Thomas Schwanthaler. Der Münchner Hofmaler Christian Wink vollendete 1778/79 den Freskenschmuck der Kirche. Eindrucksvoll sind auch die Bibliotheken, der Arkadengang und das Schwanthalermuseum. In Reichersberg wirkten so bekannte Künstler wie Josef Matthias Götz, Joh. Bapt. Modler, Franz Ignaz Holzinger oder Carlo Antonio und Giovanni Battista Carlone. Im Kloster finden alljährlich Konzerte internationler Künstler und interessante Kunstausstellungen statt, zudem gibt es ein vielfältiges Kursangebot.